Thermohohlboden

Der Thermohohlboden kann in fast allen Bereichen, vom Neubau bis hin zur Komplettsanierung eines Altobjektes, eingesetzt werden.
Auf Thermohohlböden lassen sich alle, für Fußbodenheizung geeigneten Beläge verlegen:

  • Steinbeläge
  • Textile Beläge
  • Elastische Beläge
  • Parkett

In der heutigen Zeit werden, aus ökonomischer und ökologischer Sicht, Räume über aktivierte Flächen geheizt und gekühlt und das Raumklima wird durch
angenehme Strahlungswärme geregelt.

Der große Vorteil zeigt sich bei den Kosten, denn je größer der beheizte Flächenanteil ist, umso weniger Energie muss eingesetzt werden.

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Folglich reduzieren sich die Kosten für Heizung und Kühlung und zusätzlich wird die Umwelt weniger belastet.

Mit Hilfe der Calciumsulfat Platten wird ein optimaler Wärmetransport gewährleistet.

Durch eine Spezialfräsung in die Bodenplatte können die Rohrleitungen der Fußbodenheizung direkt eingesetzt werden und anschließend mit einer Spachtelmasse
geschlossen werden.

Die verwendeten Rohre bestehen aus hochvernetztem Polyethylen, und übertreffen die Normanforderungen hinsichtlich der Sauerstoffdichtigkeit deutlich.

Bei der Unterkonstruktion werden Stützen mit integrierter Sauerstoffsperrschicht verwendet, die sich in der Höhe exakt justieren lassen.

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Thermische Eigenschaften

Dehn-, Bewegungs- und Anschlussfugen des Floor Plus Thermo immer im Bodenbelag übernehmen.

Stuhlrollenfestigkeit ist bei Floor Plus Thermo Böden ohne Zusatzmaßnahmen gegeben.

Grundierung mit Knauf Estrichgrund F431 oder Grundierung des verwendeten Klebersystems.

Die Verlegung von Teppichböden kann, abhängig von der Teppichware, ohne vollflächige Spachtelung erfolgen.

Eventuell ist dann eine Spachtelung der Fugenbereiche z.B. mit Knauf Uniflott vorzunehmen.

Bei Verlegung elastischer Dünnbeläge (z.B. PVC, Linoleum, Kautschuk) ist eine vollflächige mindestens 2 mm starke Spachtelung erforderlich (z.B. mit Knauf Nivellierspachtel 415), anschließend ist zu grundieren.

Grundierungen, Spachtelmassen und Kleber sind aufeinander und mit dem Untergrund sowie Bodenbelag abzustimmen.

Keramische Fliesen und Natursteinbeläge mit flexiblen Klebesystemen verlegen.

Die Verarbeitungsvorschriften des Klebersystemherstellers für die verwendeten Belagsformate insbesondere die angegebenen Kleberbettmindestdicken sind
einzuhalten.

Die Verwendung von zum Klebersystem gehörigen Vliese und Geweben ist möglich.

Sollten die zulässigen Durchbiegungen durch zu erwartende Belastungen des Floor Plus Thermo größer als die durch den Bodenbelag aufnehmbaren Verformungen sein, so sind erforderliche Zusatzmaßnahmen zu planen.

Zur weiteren Begrenzung dieser Durchbiegungen z. B. größere Elementdicken und/ oder z. B. in den Rasterfeldmitten angeordnete zusätzliche Stützen einbauen.

Parkett schwimmend verlegen oder Parkettdicke ≤ 1/2 der Dicke der Tragschicht, dabei sind die Verarbeitungsvorschriften der Parkett- und Klebersystemhersteller für die gewählte Parkettart zu beachten.

Flüssigbeschichtungen wie z. B. Epoxydharzbeschichtungen müssen elastifi ziert sein.

Haftzugfestigkeiten des Belags / Klebersystems bzw. der Beschichtung zum Floor Plus Thermo prüfen (eventuell Probe herstellen).

Die bauphysikalischen Bedingungen sind bei der Wahl des Beschichtungs-systems zu berücksichtigen.

Grundierungen, Spachtelmassen, Klebstoffe sowie systemzugehörige Vliese und Gewebe sind aufeinander abzustimmen.

Die zu erwartenden Bewegungen des Bodensystems sind durch entsprechende Bewegungsfugen abzufangen. Prüfen (eventuell Probe herstellen).

Die bauphysikalischen Bedingungen sind bei der Wahl des Beschichtungs-systems zu berücksichtigen.

Grundierungen, Spachtelmassen, Klebstoffe sowie systemzugehörige Vliese und Gewebe sind aufeinander abzustimmen.

Die zu erwartenden Bewegungen des Bodensystems sind durch entsprechende Bewegungsfugen abzufangen.

Installation

Der Trockenhohlboden mit vorgefertigten Fräsungen für die Heizmittelleitungen wird als erstes, nach Verlegeplan, aufgebaut.

Anschließend wird das Kunststoffrohr in die Halterillen eingeklipst.

Es können Ausschnitte vorgefertigt werden, z.B. für Elektrobodentanks.

Nachdem die Verrohrung auf Dichtigkeit geprüft wurde, werden die Rohre mit einer speziellen Verfüllmasse eingebettet.

Nach der Verfestigung wird der Überstand oberflächenbündig abgeschoben und so eine ebene Fläche hoher Güte hergestellt.

Nach dem sogennanten Funktionsheizen kann der Oberbelag verlegt werden.

Technische Daten

Platte

LastwerteGipsfaserplatte 40 mm
Trägerplatte600 x 600 mm mit Trapezzahnprofi l und Heizrohrnut
Diffusionssperreunterseitig Aluminiumbeschichtung / für höhere Lasten unterseitig Stahlblech
Systemgewichtca. 64 kg/m²
Verlegeabstand150 mm, 100 mm, Ausbildung von Randzonen möglich
HeizungsrohrRoth X-PERT S5 plus 14 x 2 mm, aus hochdruckvernetztem Polyethylen
alternativ: Roth Mehrschichtverbundrohr Alu-Laserflex 16 x 2 mm
sauerstoffdicht nach DIN 4726
Mehrschichtverbundrohr möglich
FüllmassenSpezialfüllmasse, stuhlrollenfest, temperaturbeständig

Unterkonstruktion

Stützenraster600 x 600 mm
Verstärkung Randbereichohne Rasterstab oder andere Verstärkungsmaßnahme bei optionaler Erhöhung der Nennlast
Stützen MaterialStahl, verzinkt

Lastwerte

Punktlast:3.000 / 4.000 / 5.000 N (15.000 N in Verbindung mit 30 mm Stein-Belag)
Elementklasse gemäß DIN EN:Lastklasse 3 / 4 / 5 / 6
Bruchlast≥ 6000/8000/10 000/30 000 N

Beläge

Material:textile und elastische Bodenbeläge, Parkett, Naturstein, Kunststein, Keramik
Funktionsheizen:ab 36 Stunden nach dem Verguss für 48 Stunden
Belegreife des Bodenaufbaus:sofort nach dem Funktionsheizen und Abkühlung

Diagramme

Heizbetrieb
Rohrraster 100 mm
Rohrraster 150 mm
Wärmestromdichte qG nach
DIN EN 1264-2 (ohne Belag, R=0,00 m²K/W)
77 W/m²
60 W/m²
bei Norm-Heizmittelübertemperatur ΔθH
11,69 K
Wärmestromdichte qG nach
12 K
DIN EN 1264-2 (mit Belag,R=0,15 m²K/W)
89 W/m²
78 W/m²
bei Norm-Heizmittelübertemperatur ΔθH
25,89 K
29 K
Wärmestromdichte
Kühlbetrieb
Rohrraster 100 mm
Rohrraster 150 mm
Spezifische Kühlleistung q
nach DIN EN 1264-5
38,2 W/m²
28,7 W/m²
Kühlmitteltemperatur ΔθH
8 K
8 K
Kühlbetrieb

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